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Important
Aikido ist weder Leistungs- noch Wettkampfsport.
Alle Bewegungen sind natürlich und können von jedem erlernt bzw. ausgeführt werden. Sie folgen in der Regel immer spiralförmigen Bahnen: von außen nach innen, und von innen wieder nach außen - mal weiter, mal enger, je nach Situation.
Doch eine Technik wird erst dann zu einer Aikido-Technik, wenn sie mit der entsprechenden Einstellung ausgeführt wird.
Statt Kraft und Aggressivität sind im Aikido Sensibilität, Gelassenheit, Koordinations-vermögen, Timing und Geschwindigkeit angesagt - alles Fähigkeiten, die sich im Training langsam, aber permanent entwickeln und verbessern. Jeder kann mit jedem üben, ob groß oder klein, jung oder alt - im Aikido geht einfach alles. Immer geht es darum, miteinander zu üben, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.
Um Aikido üben und verstehen zu können ist es nicht unbedingt notwendig, sich shintoistischen Reinigungsritualen zu unterziehen und/oder sich in die Mythologie des alten Japan einzulesen.
Aber es ist wichtig, um den kulturellen Background des Aikido zu wissen, der sich ganz wesentlich von dem der westlichen Kultur unterscheidet.
Es gibt eine Reihe von Elementen im modernen Aikido, die viel mit seiner Herkunft und wenig mit seiner Wirksamkeit zu tun haben.
Das heißt: nicht jede Tradition im Aikido ist für Menschen westlicher Prägung sinnvoll, und einige sind hinblicklich der Zielsetzung unter Umständen kontraproduktiv.
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